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Projekte


In enger Zusammenarbeit mit unseren Projektpartnern kann die HörSys GmbH auf unterschiedliche, erfolgreich durchgeführte, Forschungsprojekte zurückblicken.

Bei den Projekten RoboJig (2014-2018) und my-CI (2016-2019) stellt der thematische Schwerpunkt die Behandlung von schweren bis kompletten Hörverlusten mittels Cochlea-Implantaten (CI) dar. Diese etablierte Behandlungsmethode basiert auf der elektrischen Stimulation der Gehörschnecke (lat. Cochlea) durch filigrane Elektrodenträger.

Mit der Auswahl eines geeigneten Elektrodenträgers, der Implantationstiefe und der folgenden Implantation nimmt der Operateur unmittelbar Einfluss auf die Güte der Hörversorgung.

my-CI

Bisher ist es für Mediziner eine große Herausforderung, die Tiefe festzulegen, in der die CI-Elektrode in das Innenohr der Patienten vorgeschoben werden soll. Eine tiefe Einführung kann zum besseren elektrisch vermittelten Hören führen. Andererseits trägt eine zu tiefe Einbettung der Elektrode das Risiko, eines teilweisen oder völligen Verlustes der verbliebenen Hörleistung. Die Entscheidung ist bislang abhängig von der Erfahrung des Operateurs und wird aufgrund einer Vielzahl an zur Verfügung stehenden Implantatmodellen, Elektrodendesigns- und –längen immer komplexer. my-CI verfolgt das Ziel, Patienten eine datengetriebene, patientenindividuelle Versorungsprognose zu ermöglichen und den Operateur bei der Auswahl einer passenden Versorgung zu unterstützen. Die Auswahl des Elektrodenträgers und der Insertionstiefe soll anhand der individuellen Geometrie, des Restgehörs und der Ertaubungsvorgeschichte unter dem Gesichtspunkt der Verbesserung des Sprachverstehens erfolgen.

Das Projekt my-CI läuft unter dem BMBF Förderkennzeichen 13GW0160A (2016-2019) und umfasst folgende Projektpartner:

  • HörSys GmbH, Hannover.
  • Medizinische Hochschule Hannover/Deutsches HörZentrum Hannover.
  • MED-EL Deutschland GmbH, Hannover.

RoboJig

Bei einer CI-Operation handelt es sich bis dato um eine komplizierte und zeitaufwendige Prozedur, die nicht minimalinvasiv durchgeführt werden kann. Durch den Einsatz patientenindividueller Bohrschablonen (engl. Jig), wird es durch RoboJig ermöglicht, Operationen zu vereinfachen, präziser und somit auch weniger belastend für den Patienten zu gestalten. Die Translation der Forschungsergebnisse erfolgt über das Unternehmen OtoJig GmbH.

Das Projekt RoboJig läuft unter dem BMBF Förderkennzeichen 13GW0019A (2014-2018) und umfasst folgende Projektpartner:

  • HörSys GmbH, Hannover, Kontakt Samuel John.
  • Medizinische Hochschule Hannover cas:hno.
  • Leibniz Universität Hannover - Institut für Mechatronische Systeme (IMES).
  • MED-EL Deutschland GmbH.
  • A.R.C Laser GmbH, Nürnberg.
  • Fiagon GmbH, Hennigsdorf.

Response - Forschungsvorhaben 18

Das Projekt Response läuft unter dem BMBF Vorhaben "Zwanzig20 - Partnerschaft für Innovation" unter Führung der Universität Rostock/Universitätsmedizin Institut für Biomedizinische Technik.